7.b Plug-In

Ein Plug-In wird jedes mal vor bzw. nach der Programmausführung gestartet.
Möchten Sie dagegen eine Anweisungskette immer vor bzw. nach der Konvertierung durchführen, so richten Sie sich bitte ein Add-In ein.

I. Bedeutung eines Plug-In

Mit einem Plug-In können Sie jetzt den Programmablauf vor bzw. nach einem Konvertierungsablauf steuern. Somit können Sie z. B. benötigte Seriendruckdateien aus den PS-Titeln mittels eines VBS-Scripts erstellen (Download VBS-Beispiel).

Plug-In's können immer nur aus Batch- und VBS-Dateien bestehen. Hierfür wird beim ersten Aufruf automatisch im Programmverzeichnis ein Unterverzeichnis Plug-In eingerichtet. Bitte speichern Sie hier alle benötigten Batch- und VBS-Dateien ab.

Ein Plug-In kann aus diversen Dateien bestehen, die entsprechend der Reihenposition abgearbeitet werden. So können Sie eine Programmkomponente in mehreren Plug-In's verwenden.

II. Einrichtung eines Plug-In

Um ein Plug-In einzurichten, starten Sie bitte FreePDF_Multidoc und wählen den Reiter 'Add-In' aus. Klicken Sie bitte auf den Button mit dem Symbol . In dem gestarteten Formular können Sie jetzt ein Plug-In erstellen.

Ein Plug-In wird aber nie einem Druckjob fest zu geordnet. Sie müssen jedes mal selbst entscheiden, ob und welches Plug-In Sie ausführen möchten. Aus diesem Grunde kann ein Plug-In immer nur über die Druckjob-Regiezentrale gestartet werden.

1.) Auswahl und Einrichtung eines Plug-In

Starten Sie FreePDF_Multidoc und wählen Sie den Reiter 'AddIn' aus. Klicken Sie bitte auf den Button um das Formular zu öffnen.

1.1 Einrichtung

Die Programmoberfläche ist selbsterklärend und die Programmlogik ähnlich wie im Add-In.

Sobald Sie ein Plug-In im Kombinationsfeld auswählen, werden alle Komponenten in den jeweiligen Bereichen angezeigt. Mit den Buttons können Sie die Reihenfolge innerhalb eines Bereiches verändern. Mit dem Button löschen Sie ein komplettes Plug-In mit allen Komponenten.

Eine Komponente (Batch- bzw. VBS-Datei) kann mehrmals verwendet werden.

Möchten Sie eine Komponenten hinzufügen, dann klicken Sie bitte auf den Button 'Dateien hinzufügen'. In dem Datei-Öffnen-Dialog wählen Sie jetzt bitte alle Dateien aus. Standardmäßig wird immer auf das Programm- bzw. AppData-Userverzeichnis [...]\PlugIn verzweigt. Die Plug-In.Ini wird immer in dem PlugIn-Verzeichnis gespeichert. Es wird empfohlen die einzelnen Plug-In-Komponenten ebenfalls in diesem Verzeichnis abzulegen. Auch können Sie z. B. für bestimmte Aufgaben zusätzlich Unterverzeichnis erstellen und dort die Komponenten abspeichern.

Alle Dateien werden immer in den farblich markierten Bereich eingefügt. Sobald Sie auf den Bereich einmal klicken, wird die farbliche Markierung gewechselt.

Um Komponenten wieder zu entfernen, markieren Sie diese und drücken die Entf-Taste. Die markierte Datei wird jetzt temporär aus dem Plug-In entfernt.

Möchten Sie das Plug-In dauerhaft speichern, wählen Sie bitte den Button 'Plug-In speichern'. Sollte es ein neues Plug-In sein, so werden Sie zu einer Namensvergabe aufgefordert (auf doppelte Namen wird geprüft). Wählen Sie eine eindeutige und aussagekräftige Bezeichnung.

Um ein neues Plug-In zu erstellen, müssen Sie ggf. einfach den Plug-In-Namen mit der Entf-Taste im Kombinationsfeld löschen. Das Plug-In wird dadurch aber nicht gelöscht.

1.2 Plug-In mit Variablen

Sie können ein Plug-In auch mit sog. fixen Schaltern und Variablen gezielt steuern. Klicken Sie dazu in der Listenauswahl auf dem Listeintrag und ändern Sie den Aufruf.

Beispiel:

PlugIN_Variablen

Für die Variablenauswahl können Sie den Reiter 'Variablen' auswählen und kopieren Sie sich einfach den Variablennamen. Damit können Eingabefehler vermieden werden.

Alle Variablen werden vor der Ausführung ausgelesen und über das Variableneingabeformular befüllt. Die Variablen brauchen nicht im Druckjob verwendet werden.

Im Forum ist ein Beispiel für die Verwendung eines Plug-In für die Mailverwendung. In dem Beispiel wird über ein Plug-In eine Mail mit persönlicher Anrede erstellt.

1.3 Plug-In ausführen

Sie können ein Plug-In über die Druckjob-Regiezentrale oder über einen gespeicherten Druckjob starten.

Wählen Sie in der Druckjob-Regiezentrale einfach den Button aus. In dem Formular können Sie sich jetzt ein Plug-In in dem Kombinationsfeld auswählen oder aber Sie erstellen sich ein temporäres Plug-In.

Natürlich können Sie jetzt auch ein Plug-In ändern, einrichten und löschen (s. 1.1 Einrichtung).

Nachdem Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie bitte auf den Schalter 'Plug-In ausführen'. Das Formular wird automatisch geschlossen und das Plug-In wird, sobald Sie den Druckjob starten, ausgeführt.

 Hinweis:

 

Die PlugIn's können so komplex sein, dass Sie sogar die eigentliche Konvertierung über ein Plug-IN ausführen können. Die Druckjob-Regiezentrale übernimmt dann einfach nur eine Sammelfunktion. Wie ein solches Plug-IN aussehen kann, habe ich meinem Forum vorgestellt (Download Create_Printjob.vbs)

Um den Vorgang ganz abzubrechen, schließen Sie einfach das Formular.

In der Druckjob-Regiezentrale wählen Sie jetzt Ihren Druckjob aus und starten die Konvertierung.

Alle ausgeführten Plug-In-Anweisung werden in der Logbuchdatei 'PlugIN.log' aufgelistet.

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