1. Parameter

Demofilm abspielen

 



 

1. Menü Optionen

Ab der Version 1.4.4 können jetzt auch Grafikdateien über ein AddIn ausgedruckt werden. Aus diesem Grunde ist das Menü 'Optionen' eingeführt worden, um Grafikdatei-Typen hinzufügen zu können. Grafikdateien werden über eine gesonderte Programmroutine ausgedruckt. Des Weiteren ist die Excel-Steuerung für den automatischen Ausdruck anlog zu File2PDF mit aufgenommen.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte die Online-Hilfe zu dem Programm File2PDF durch. Es gilt die gleiche Programmlogik.

ab Version 1.5.12 neuer Verknüpfungsassistent

Über den Menüpunkt 'Verknüpfung erstellen' können Sie jetzt mit dem Assistenten eine Verknüpfung für den Autostart oder für Druckjobs (/j [Druckjob]) erstellen lassen.

Der Assistent ist selbsterklärend.

Verknüpfungsassisten

Bitte klicken für mehr Infos! Bitte beachten:

Ab Version 1.6.3 wechselt das Programm automatisch in den Admin-Modus (zu weiteren Informationen s. File2PDF).

2. Allgemein

2.1 PDFtk

Ab Version 1.6.17 braucht PDFtk nicht mehr im Programmverzeichnis von FreePDF_Multidoc installiert werden. Damit sind jetzt keine unnötigen Mehrfachinstallationen von PDFtk nötig.
PDFtk-Server unterstützt in der aktuellen Version auch eine Netzwerk-Installation. Das Programm erkennt sowohl UNC-Pfade (z. B. //fs1/Programme...) als auch gemappte Netzwerkpfade (z. B. v:/).

Wenn Sie PDFtk im Programmverzeichnis von FreePDF_Multidoc installiert haben, sind keine weiteren Aktionen notwendig. Das Feld wird automatisch befüllt. Es wird kein INI-Eintrag vorgenommen.

Möchten Sie dagegen auf eine Netzwerk-Variante verweisen, dann wählen Sie die PDFtk über den nebenstehenden Button aus. Der INI-Eintrag hat Vorrang, so dass die alte PDFtk nicht gelöscht werden braucht.
Die PDFtk-Version im Programmverzeichnis wird ignoriert. Damit sind keine Änderungen für andere Programme notwendig.

Beim ersten Aufruf wird auf eine fehlende PDFtk-Installation hingewiesen. Wenn Sie kein PDFtk benötigen ignorieren Sie bitte einfach den Hinweis und wählen den Butten speichern.
In der INI wird folgender Eintrag mit aufgenommen:

[General]
....
PDFtk=-1|C:\Program Files (x86)\PDFtk Server\bin\pdftk.exe (-1=Prüfung ausschalten | Pfad zur PDFtk.exe)

 

2.2 eigener PS-Pfad

Im Feld 'eigener PS-Pfad' geben Sie bitte den eigenen Überwachungspfad ein oder wählen Sie über den Button das Verzeichnis aus.

Wenn Sie die automatische Überwachung mittels des Schalter /hide verwenden möchten, müssen Sie zwingend einen eigenen PS-Pfad hinterlegen. Verwenden Sie bitte möglichst nicht den FreePDF-PS-Ablagepfad, da ansonsten sowohl FreePDF als auch FreePDF_Multidoc reagieren. Sie müssen auch einen Pfad hinterlegen, wenn Sie nur die Autorun-Funktion verwenden möchten, da dieser Pfad für die automatische Beendigung mit Hilfe des Schalter /close benötigt wird (s. auch Parameter).

Richten Sie sich einen Drucker ein, der die PS-Dateien auch in den eigenen PS-Pfad ablegt (s. I. 1. amDruckerumleitung)

Sollten Sie hier noch keinen Pfad angelegt haben, werden Sie spätestens beim Programmaufruf von /hide /run dazu aufgefordert.

Hinweis:

Auch wenn Sie hier einen eigenen PS-Pfad hinterlegt haben, können Sie alle Ausdrucke, die Sie mit den Standarddruckern von FreePDF durchgeführt haben, mit dem Programm FreePDF_Multidoc konvertieren. Entweder führen Sie die Konvetierung mit einer Verknüfpung durch (/j [Druckjob]) oder aber Sie verwenden eine Batchdatei mit vollständigen Batchcode (s. auch Beispielsammlung).

Die Reihenfolge der Konvertierung ist wie folgt:

Zuerst wird der eigenen PS-Pfad geprüft. Sollten sich hier keine Dateien befinden, wird der FreePDF-Standardpfad geprüft.

Automakros

Sie können im Programm- bzw. AppData-Userverzeichnis (s. auch INI-Pfad) sog. Autmakros hinterlegen, die bei jedem Start der Überwachung (/hide) bzw. beim Beenden (/close) ausgeführt werden. Bei den Makros muss es sich um VBS-Dateien und/oder BAT-Dateien handeln. Beide Dateien können parallel ausgeführt werden. Die Dateinamen müssen zwingend: AutoOpen.vbs/AuotOpen.bat bzw. AutoClose.vbs/AutoClose.bat (groß/klein ist egal) lauten. Die Automakros müssen im Hauptverzeichnis gespeichert werden.

Beispiel:

  1. Programmverzeichnis: C:\Eigene Dateien\Meine_Tools\FreePDF_Multidoc\.
  2. AppData-Userpfad: C:\Users\Ahmed\AppData\Local\FreePDF_Multidoc\

Der Sinn und Zweck von Automakros ist der, dass Sie mit diesem Tools z. B. immer die PDF-Ablagepfade automatisch bereinigen können. Wurde nämlich eine PDF-Datei von einer anderen Anwendung geblockt, so können Sie entscheiden, ob ein Zähler angefügt wird. Das konnte dazu führen, dass sich im dem Verzeichnis immer mehr PDF-Dateien abgelegt wurden, da beim Anfügen eines Zählers die automatische Löschung nicht mehr ausgeführt wurde. Das Verhalten ist gewünscht, da es sich um eine Sicherheitsfunktion handelt.

Beispiel für ein AutoOpen.vbs:

Dim WshShell, fso
Dim sPath(0) dim sText
'Dim sPath(3) <= wenn mehrere Verzeichnisse bereinigt werden sollen!
' einfach um die Anzahl der Pfade erhöhen (beginnend bei 0)

dim i

Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Set WshShell = WScript.CreateObject("wscript.shell")

On Error Resume Next

sPath(0)="C:\Users\Ahmed\Documents\FreePDF_tmpAusdrucke\"
'sPath(1)="C:\Users\Ahmed\Documents\FreePDF_tmpAusdrucke\"
'sPath(2)="C:\Users\Ahmed\Documents\FreePDF_tmpAusdrucke\"
'sPath(3)="C:\Users\Ahmed\Documents\FreePDF_tmpAusdrucke\"

for i = 0 to Ubound(sPath)

fso.deleteFile (sPath(i) & "*.pdf")

next

3. Netzwerk-INI

Für die Netzwerkadministratoren wurde eine alternative INI für die Batchjob-Verwaltung zur Verfügung gestellt. Dort können Sie alle Batchjobs, die netzwerkweit gelten, hinterlegen. Bei doppelten Bezeichnungen wird immer der Netzwerkjob zuerst herangezogen. In der Druckjob-Regiezentrale werden alle netzwerkweiten Druckjobs mit einem (*) gekennzeichnet.

4. Autorun-Pfad

Sie haben zusätzlich die Möglichkeit über einen Drucker gesteuert automatisch PDF-Dateien zu erstellen. Dafür müssen Sie hier den zusätzlichen Autorun-Pfad hinterlegen. Des weiteren ist mind. ein Drucker einzurichten, der die PS-Dateien in das Verzeichnis druckt. Auch wird in der Druckereinstellung ein Standard-Printjob hinterlegt. Möchten Sie mehrere Dokumente zu einem Dokument erstellen lassen, so müssen Sie mind. 2 Drucker einrichten oder Sie unterdrücken die sofortige Konvertierung mittels des Hotkeys. Sobald Sie aber öffters mehrere Ausdrucke für einen Autorun-Druck zusammenfassen möchten, sollten Sie zwei Drucker verwenden.

Bei Ausdrucken von sog. Paketauswertungen aus Drittprogrammen ist ein zweiter Drucker i. d. R. nicht nötig, da die Druckspooler-Überwachung eine vorzeitige Konvertierung verhindert (s. hierzu auch 6. a. Druckspooler).

Die Autorun-Funktion wird durch den Schalter /hide /run aktiviert. Beide Schalter sind zwingend nötig. Zur weiteren Beschreibung siehe 3. Einrichtung Druckjobs.

Beispiel:

a.) Drucker1 (FreePDF_Auto)

Richten Sie wie in I. Allgemeines beschrieben einen Drucker ein. Aber statt auf den 'eigenen PS-Pfad' zu verweisen, verweisen Sie lediglich auf den Autorun-Pfad.

Beispiel: Im Feld:    

[Argumente für dieses Programm]
 C:\ProgPfad\amDruckerumleitung.exe< /o C:\Netzwerk\PS-Tmp\ /u %u %1

b.) Drucker2 (FreePDF_Autorun)

Um jetzt die automatische Konvertierung anzustoßen, benötigen Sie einen zweiten Drucker, der zusätzlich noch die Angabe zu dem Printjob enthält.                                 

[Argumente für dieses Programm]
C:\ProgPfad\amDruckerumleitung.exe /o C:\Netzwerk\PS-Tmp \ /u %u /r MeinPrintjob %1

Sobald Sie über diesen Drucker drucken, wird im Zielverzeichnis 'C:\Netzwerk\PS-Tmp\' eine Datei mit dem Namen 'Autorun.job' erstellt. Dabei handelt es sich um eine ganz normale Textdatei. In dieser Textdatei ist der Jobname  hinterlegt. Sobald diese Datei im Autorun-Verzeichnis erstellt wird, wird die Konvertierung laut der Job-Definition erstellt. Sie brauchen nicht mehr interagieren.

Inhalt der Datei Autorun.job:
(alles in einer Zeile ohne Zeilenumbruch)

/j MeinPrintjob
 

4.1 Autorun-Drucker mit Multifunktion Demo_PlugIn Demo_Druckjob

Bei diesem Autorun-Druckertyp handelt es sich im Grunde um einen ganz normalen Autorun-Drucker. Anstelle der Konvertierung wird lediglich ein Plug-In vor der Konvertierung ausgeführt, welches dann die Konvertierung ausführt. Hierfür wurde der Schalter /run freigebeben. Der Schalter /run dient dazu, dass FreePDF_Multidoc auf den Autorun-Pfad zugreift. Der Schalter /run darf somit nur im Zusammenhang mit einem Autorun-Drucker verwendet werden.

Ein Beispiel für ein Multifunktionsdrucker könnte wie folgt aussehen:

1) Erstellen Sie sich ein Plug-In z. B. mit folgenden Name 'Multirun'.
2.) Das Plug-In enthätl jetzt lediglich den Aufruf für vor der PDF-Erstellung ein VBSript z. B. mit dem Namen 'Autorun.vbs (Download).
3.) Das VBSript 'Autorun.vbs' könnte dann wie folgt aussehen:

Dim fso : Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Dim WSHShell : Set WSHShell = WScript.CreateObject("WScript.Shell")
Dim f, p, fc
Dim PS_Titel
Dim sFile , sPath

'Konvertierung mit FreePDF_Multidoc ausführen
'Pfade bitte anpassen

Set p = fso.GetFolder("C:\Users\Ahmed\AppData\Local\FreePDF_Multidoc\PS_Autorun\")
set f = p.Files

for each fc in f

PS_Titel = Find_PSTitel(p.Path & "\" & fc.Name)
exit for

'PS-Titel im Autorun-Pfad auslesen
'Ausstieg aus Schleife, da nur ein PS-Titel benötigt wird.

Next

Select Case PS_Titel

Case "Microsoft Word - MeineDatei.docx"

sPath = "c:\Test_Ausdrucke1"
sFile= "MeinAusdruck1.pdf"

Case "Formular 5"

sPath = "c:\Test_Ausdrucke2"
sFile= "MeinAusdruck2.pdf"

'Case [...]

Case Else

End Select

'Neue Instanz aufrufen und konvertieren:
'/run = PS-Dateien aus dem Autorun-Pfad verwenden

WSHShell.run """C:\Users\Ahmed\Documents\Visual Basic 6\Eigene Programme\FreePDF_Multidoc\FreePDF_Multidoc.exe""" & "/run /f" & sFile & "/s /p " & sPath

'VBSript solange offen halten, bis neue Instanz geschlossen wurde

WaitUntil("FreePDF_Multidoc.exe")

 

'**************************************************************************
'Hilfsfunktionen
'**************************************************************************

Function Find_PSTitel(Datei)

'PS-Titel aus der Postscript-Datei auslesen

Dim FileIn
Dim tmpStr

Set FileIn = FSO.OpenTextFile(Datei, 1 ) ' Datei zum Lesen öffnen

Do While Not (FileIn.atEndOfStream)   'wenn Datei nicht zu ende ist, weiter machen

tmpStr = FileIn.Readline
If InStr(1, tmpStr, "%%Title:", vbTextCompare) <> 0 Then   'Gefunden

Find_PSTitel= Trim(Right(tmpStr, Len(tmpStr) - Len("%%Title:")))
Exit Do

End If

Loop

End Function

Function WaitUntil(p)

'Solange eine Konvertierung über eine neue Instanz läuft, soll gewartet werden.

Do While ProcessCount(p)>1

WScript.Sleep 2000

Loop

End Function

Function ProcessCount(Prog)
'Tasklisten-Prozeß finden für [Prog]

Set WMI = GetObject("winmgmts:{impersonationLevel=impersonate}!\\.\root\cimv2")
Set Proc = WMI.ExecQuery("Select * from Win32_Process Where Name = '" & Prog & "'")

ProcessCount =proc.count

End Function

5. Acrobat-Reader

In dem AddIn-Modul können Sie Druckaufträge erstellen. Es kommt immer wieder vor, dass beim Ausdruck einer PDF-Datei, der Acrobat-Reader nicht sauber geschlossen wird. Liegt bei Ihnen dieser Fall vor, können Sie hier das manuelle schließen des Acrobat-Readers anstoßen.

 

6. Hotkey und Druckspooler-Überwachung

a) Druckspooler-Überwachung

Sobald Sie auf das Druckersymbol klicken, öffnet sich die Druckerauswahl. Bitte klicken Sie alle Drucker an, für die Sie die Druckspooler-Überwachung einrichten möchten. Die Überwachung ist sowohl für die Autorun-Drucker als auch für die FreePDF_Multidoc-Drucker vorzunehmen.

Wenn Sie nachträglich die Druckerbezeichnungen ändern, müssen Sie auch die Druckerauswahl erneut durchführen.

Hinweis:

Die Druckspool-Überwachung für den FreePDF_Multidoc-Drucker wird nur bei Auswahl eines Druckjobs über die Druckjob-Regiezentrale vorgenommen. Das Variablen-Eingabeformular wird immer an oberster Stelle angezeigt und dort festgepinnt. Dadurch können andere Programme das Eingabeformulare nicht mehr verdecken.

Möchten Sie die Konvertierung über einen Batchaufruf bzw. über ein VBScript durchführen, so müssen Sie für die Batchdatei die Prinjobs.exe und für ein VBScript die Printjobs.dll mit verwenden. Eine genau Beschreibung finden Sie unter B. 4 Tools.

Der Druckspooler wird standardmäßig immer in einem 2 sec. Rhythmus ausgelesen. Sobald bei dieser Überprüfung keine Druckdateien mehr gefunden werden, wird die Konvertierung sofort angestoßen. Wenn Sie das Intervall verändern möchten, so müssen Sie in der INI unter der Sektion 'General' folgenden Eintrag vornehmen:

[General]
....
Sec_Spool = 3      <=Anzahl Sekunden bis zur nächsten Prüfung

In dem Beispiel, würde jetzt immer alle 3 Sekunden der Druckspooler ausgelesen werden. Als sinnvollen Kompromiss hat sich das 2 sec. Intervall herausgestellt. Sie sollten daher nur in Ausnahmefällen eine Änderung vornehmen.

b) Hotkey-Funktion (nur für Autorun)

Zusätzlich können Sie für die Autorun-Drucker auch noch einen systemweiten Hotkey definieren, um den Autorun-Start einmalig zu unterbinden. Die Unterdrückung wird nach jedem Druck wieder zurückgesetzt. Haben Sie versehentlich den Hotkey gedrückt und möchten Sie diesen wieder aufheben, so brauchen Sie lediglich den Hotkey nur ein zweites mal drücken.

Sobald Sie den Hotkey drücken, erhalten Sie ein kurzes Meldungsfenster, welches sich selbständig ausblendet. Beim Programmstart wird Ihnen jedesmal kurz angezeigt, welcher Hotkey gültig ist.

Wählen Sie einen der definierten Hotkeys aus. Möchten Sie nie einen verwenden, so wählen Sie bitte die Option '0 = kein Hotkey'.

Solange Sie kein Hotkey Hilfetext definiert haben, wird immer der Standard-Hotkey '1 = Shift + ESC' verwendet.

 

FAQ Autorun:

Fragen und Antworten:

1. Was ist der Sinn von der Autorun-Funktion?

2. Warum wird die Konvertierung nicht automatisch erstellt?

3. Kann ich auf einen zweiten Drucker verzichten, bzw. kann ich die Konvertierung auch anders anstoßen?

4. Ich möchte mehrere Autorun-Möglichkeiten haben, geht so etwas?

5. Wie kann ich die Autorun-Funktion starten?

6. Was ist unter einem Autorun-Multifunktionsdrucker zu verstehen?


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